Nominierung im Rahmen des Prix Europa 2018: "Für meine Tochter" nach einem Drehbuch von Sarah Schnier und Michael Helfrich

1987 auf Initiative des Europarats zunächst als Wettbewerb um die besten europäischen Fernsehprogramme gegründet, hat sich der PRIX EUROPA der Aufgabe verschrieben, Qualitätsprogramme aus Radio und Fernsehen einem breiten Fachpublikum zugänglich zu machen, um so die internationale Verbreitung dieser Programme zu fördern und den grenzüberschreitenden audiovisuellen Markt Europas zu stärken.Der alljährlich in Berlin beim RBB/ARD ausgetragene Wettbewerb ist damit zum wichtigsten europäischen Broadcasting Festival geworden, die Auszeichnung PRIX EUROPA ist für die Medienmacher des Kontinents von herausragender Bedeutung.
"Für meine Tochter" erzählt von der Oddyssee eines Vaters, der sich auf die Suche nach seiner verschwundenen Tochter macht und in deren Verlauf er am eigenen Leib erfahren muss, was es bedeutet, vor Krieg und Gewalt zu fliehen - sie hat sich als Flüchtlingshelferin nach Syrien aufgemacht und nun muss er sich mitten ins syrische Kriegsgebiet vorwagen.
Die Ninety-Minute Film GmbH und Bavaria Fiction Co-Produktion nach einem Drehbuch von Sarah Schnier und Michael Helfrich ist in der Kategorie "TV Iris" nominiert. In dieser Kategorie werden Filme ausgezeichnet, die sich besonders dem Aspekt der ethnischen Vielfalt der europäischen Gesellschaft widmen.
Die Preisverleihung findet am Freitag, 19.10.2018, in Berlin statt.

Rose d'Or 2018: Nominierung von "Magda macht das schon!" in der Kategorie "Sitcom"

"Magda macht das schon!" (RTL/Polyphon) mit Verena Altenberger in der Rolle einer polnischen Altenpflegerin ist für den Fernsehpreis Rose d'Or nominiert und wird für RTL mit drei anderen Konkurrenzprogrammen aus Nordamerika und Großbritannien in der Kategorie "Sitcom" um die Goldene Rose kämpfen. Fünf weitere Formate mit deutscher Beteiligung treten in anderen Kategorien im Rennen um die Auszeichnung an.
Die 57. Rose d'Or Preisverleihung findet am 13. September in Berlin statt.

Silke Eggert und Hans Weingartner gewinnen mit "303" den Drehbuchpreis DACHS

Das Autorenteam gewinnt im Rahmen der Veranstaltungsreihe FOKUS DREHBUCH des Fünf Seen Filmfestivals FSFF den Drehbuchpreis DACHS. Die mit 3.000€ dotierte Auszeichnung wird von Mixtvision gestiftet und wird für das beste Drehbuch eines Films aus Deutschland (D), Österreich (A), der Schweiz (CH) und Südtirol (S) verliehen. Seit nunmehr sieben Jahren hat das Fünf Seen Filmfestival als einziges deutsches Filmfestival mit FOKUS DREHBUCH eine Film- und Veranstaltungsreihe, die das Drehbuch in den Mittelpunkt stellt und sich mit dessen Bedeutung im Entstehungsprozess des Films beschäftigt. In diesem Jahr beleuchtet Fokus Drehbuch das Thema "Zeit" mit den Facetten, die für Drehbuchautoren wichtig sind: Zeit für Recherche und Stoffentwicklung, große Geschichten und erzählte Zeit. In der Filmreihe wurden in diesem Jahr auf dem FSFF die sechs Filme gezeigt, die für den DACHS Drehbuchpreis nominiert waren: "303" (DE 2018; Regie: Hans Weingartner, Buch: Hans Weingartner, Silke Eggert), "Blue My Mind" (CH 2017; Buch und Regie: Lisa Brühlmann), "Das schweigende Klassenzimmer"(DE 2018; Buch und Regie: Lars Kraume), "Gatekeeper" (A 2017; Buch und Regie: Loretta Pflaum, Lawrence Tooley), "In my room" (DE/IT 2018; Buch und Regie: Ulrich Köhler) und "Styx" (DE 2018; Regie: Wolfgang Fischer, Buch: Wolfgang Fischer, Ika Künzel). Die Preisverleihung fand im Rahmen des Empfangs der Drehbuchautoren vom Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und Mixtvision am 8. September in Starnberg statt.
Das Roadmovie "303" erzählt die Geschichte von Jan und Jule. Ihre gemeinsame Reise durch Belgien, Frankreich und Spanien nach Portugal ist gespickt mit klugen und emotionalen Dialogen. Langsam, aber wortreich, verlieben sich die Beiden auf dieser Reise und liefern sich dabei Streitgespräche, Theorien und Thesen über Selbstmord, Altruismus und Egoismus und finden doch letztlich zur Liebe.
FOKUS DREHBUCH ist eine Veranstaltung des Verbands Deutscher Drehbuchautoren in Zusammenarbeit mit dem Fünf Seen Filmfestival, unterstützt von der FFA und Mixtvison.

Erstausstrahlung im Ersten: zwei Episoden von "Tiere bis unters Dach" nach Drehbüchern von Agnes Schruf - "Kaninchenklau" und "Adlerschwingen"

Kaninchenklau: Lucy (Paulina Schnurrer) ist empört: Mümmel, Leos (Phillis Lara Lau) Kaninchen, lebt in einem viel zu kleinen Stall. Leo sieht ein, dass etwas getan werden muss und baut mit ihr einen größeren Stall. Von diesem Augenblick an hat Lucy eine Mission: Alle Kaninchen im Schwarzwald sollen artgerechte Ställe bekommen. Zuerst entführt sie die Langohren bei den Grieshabers, dann macht sie sich in Waldau auf Inspektionstour. Die anonymen Briefe an die Kaninchenhalter kommen verständlicherweise gar nicht gut an und als Philip (Heikko Deutschmann) die Felltiere entdeckt, ist der Teufel los...
Adlerschwingen: Auf der Waldauer Höhe sollen Windräder gebaut werden. Leo (Phillis Lara Lau) will sie verhindern – allen Argumenten Philips (Heikko Deutschmann) zum Trotz – für sie steht Tierschutz an erster Stelle. Als sie keine Raupen oder Insekten findet, die gegen diesen Eingriff in die Natur geschützt werden müssen, wendet sie sich an Jakob. Jans (Giuliano Marieni) Großonkel ist für seine originellen Ideen bekannt, auch er hasst Windräder und außerdem will er unbedingt Vinzenz Grießhaber (Michael Sideris) schaden. Ob allerdings der Weißkopfseeadler, den er aussetzt, auf der Waldauer Höhe am richtigen Platz ist, bezweifelt nicht nur Tierarzt Philip Hansen...
Die Drehbücher der Polyphon Pictures-Produktion schrieb Agnes Schruf. Regie führten Andrea Katzenberger und Berno Kürten.

Sendetermine:
30.09.2018 "Kaninchenklau", 9.00 Uhr
07.10.2018 "Adlerschwingen", 8.35 Uhr

Erstausstrahlung im ZDF: "Für meine Tochter" - nach einem Drehbuch von Michael Helfrich und Sarah Schnier

Zahlreiche Menschen haben sich auf der Flucht vor Krieg und Armut auf den Weg nach Europa gemacht. Apotheker Benno Winkler (Dietmar Bär) kümmern weltpolitische Entwicklungen allerdings wenig, ist doch seine kleine Welt schon in den Grundfesten erschüttert durch den tragischen Verlust seiner Frau. Da erreicht ihn die Nachricht, dass sich seine Tochter Emma (Anna Hermann) von Berlin aus nach Syrien aufgemacht hat, um sich dort als Fluchthelferin zu engagieren. Nun ist Emma verschwunden – und ihr Vater begibt sich auf eine Odyssee, in deren Verlauf er am eigenen Leib erfahren muss, was es bedeutet, vor Krieg und Gewalt zu fliehen. Denn um Emma zu finden, muss Benno sich gemeinsam mit Emmas Freund Max (Merlin Rose) und dem türkischen Fahrer Ilkay (Adam Bay) mitten ins syrische Kriegsgebiet vorwagen.
Das Drehbuch der Ninety-Minute Film GmbH und Bavaria Fiction Co-Produktion schrieben Michael Helfrich und Sarah Schnier. Regie führte Stephan Lacant.

Sendetermin:
08.08.2018, 20.15 Uhr

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